Zwei Wochen auf Siargao – unser erster Stopp der Weltreise 🌍✈️🌴

Die ersten Tage waren geprägt vom Ankommen und Erkunden. Am Secret Beach fanden wir ein Stück unberührte Idylle: nur wir, das warme Meer und die grüne Landschaft ringsum. Ganz anders war es am berühmten Surfspot Cloud 9. Dort war deutlich mehr los, doch es war herrlich, die Surfer zu beobachten und einfach die Seele baumeln zu lassen. Mit einem E-Scooter entdeckten wir die Insel auf eigene Faust. Die Freiheit, durch kleine Dörfer und entlang der Küstenstrasse zu fahren, war unbezahlbar – bis Thierry auf etwas Spitzes trat und wir kurzzeitig in die Krankenstation mussten. Zum Glück stellte sich heraus, dass es nichts Ernstes war, und wir konnten unsere Touren fortsetzen. Besonders beeindruckend war der Blick vom Coconut View Point, wo sich ein endloses Meer von Palmen vor uns erstreckte, und die Maasin River Bridge, an der sich eine ikonische Palme über das Wasser neigt.

Zwischendurch erlebten wir auch den typisch tropischen Alltag: Regen, Wolken und gemütliche Stunden im Shaka Café oder beim Spielen und Trainieren. Und dann gab es diese kleine Episode, die uns noch lange schmunzeln liess. Bei einer Straßensperre beobachteten wir, wie Tuk Tuk-Fahrer einfach umdrehten, sobald sie Polizisten sahen. Der Grund? Viele hatten keinen Führerschein oder trugen nicht das vorgeschriebene Schuhwerk – beides kostet hohe Strafen. „Wir müssen nur aufpassen, dass die Polizei uns nicht erwischt“, lachte einer. „Das ist nicht schwer, wir fahren einfach drum herum.“ Willkommen im entspannten Inselalltag.

Die zweite Woche auf Siargao fühlte sich noch intensiver an. Wir fuhren mit dem Tuk Tuk quer über die Insel, entdeckten eine glasklare Lagune, den weiten Pacifico Beach, das türkisfarbene Wasser am Alegria Beach und den einzigen Wasserfall der Insel. Auch wenn dieser fast trocken war, lohnte sich der Ausflug allein wegen der Fahrt dorthin. An einem anderen Tag gönnten wir uns den Luxus eines Resorts: Pool, Liegen, Sonne und einfach mal nichts tun. Ein ganz besonderes Erlebnis war das Perya Festival, ein kleines Volksfest mit wenigen Essensständen, aber dafür umso mehr Glücksspielen. Als einzige Touristen zogen wir viel Aufmerksamkeit auf uns, wurden neugierig beobachtet und schliesslich eingeladen mitzumachen.

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Eines der schönsten Erlebnisse war unser erstes eigenes Surfen am Cloud 9. Schon beim ersten Versuch konnten wir beide stehen – ein Gefühl von Freiheit, das wir so schnell nicht vergessen werden. Kurz darauf kamen unsere Freundinnen Livia und Pia auf der Insel an. Gemeinsam verbrachten wir Tage am Secret Beach, spielten am Strand von General Luna und liessen die Abende gemütlich ausklingen. Ein Highlight war auch das Island Hopping: morgens noch Regen, doch dann klarte der Himmel auf und wir fanden uns inmitten traumhafter Strände, Muscheln und türkisblauem Wasser wieder. Abends feierten wir mit neuen Freunden aus Spanien, die Livia und Pia unterwegs kennengelernt hatten – mit Spielen, Drinks und Dart unseren letzten Abend auf der Insel.

Unser letzter Tag begann mit der Surf Competition am Cloud 9. Es war lustig die Teilnehmenden zu beobachten, denn fürs Profisein müssen sie noch etwas üben. Eigentlich wollten wir anschliessend unseren Flug nach Cebu nehmen, doch ein heftiges Unwetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Donner, Blitze und starker Regen legten die Insel lahm, unser Flug wurde gestrichen und wir mussten spontan Gepäck abholen, Fahrer organisieren und eine neue Unterkunft finden. Es war chaotisch, aber am Ende klappte alles. Und irgendwie passte auch das perfekt ins Bild: Auf Siargao läuft nicht immer alles nach Plan – und genau das macht den Charme der Insel aus.

Nach zwei Wochen fühlen wir uns, als hätten wir nur an der Oberfläche gekratzt. Die Mischung aus freundlichen Menschen, entspannter Atmosphäre, leckerem Essen und endlosen Palmenmeeren macht Siargao zu einem Ort, den wir garantiert wieder besuchen werden.

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