Die Philippinen bestehen aus über 7’000 Inseln und bieten eine beeindruckende Vielfalt – von weißen Sandstränden und türkisfarbenem Meer bis hin zu dichten Dschungeln und imposanten Vulkanen. Die Menschen sind herzlich, offen und bekannt für ihre Lebensfreude, die sofort ansteckend wirkt. Neben weltberühmten Orten wie Palawan oder Cebu warten unzählige versteckte Inseln darauf, entdeckt zu werden. Kulinarisch trifft asiatische Küche auf spanische Einflüsse – ein spannender Mix voller Geschmack. Wer Sonne, Abenteuer und authentische Begegnungen sucht, wird hier sein Paradies finden.
Sprache & Kommunikation
Auf den Philippinen gibt es zwei offizielle Sprachen: Filipino (basiert auf Tagalog) und Englisch. Mit Englisch kommt man im Alltag wirklich sehr weit – fast überall wird es verstanden und gesprochen. Uns wurde erzählt, dass in den Schulen grossen Wert auf Englisch gelegt wird, da viele Filipinos in der Tourismusbranche arbeiten und so ihr Geld verdienen. Trotzdem freuen sich die Einheimischen riesig, wenn man ein paar Worte auf Filipino sagt – das sorgt sofort für ein Lächeln und zeigt Wertschätzung für ihre Kultur.
Ein paar nützliche Wörter für unterwegs:
- Guten Tag – Magandang araw
- Danke – Salamat
- Auf Wiedersehen – Paalam
Währung & Geld
Die offizielle Währung auf den Philippinen ist der Philippinische Peso (PHP).
Geld abheben
An den meisten ATMs kann man maximal 10.000 PHP pro Transaktion abheben. Dabei fällt in der Regel eine Gebühr von etwa 300 PHP an. Das abgehobene Geld bekommt man meist in 1.000-Peso-Scheinen – was im Alltag manchmal etwas unpraktisch ist.
Kreditkarten & Bargeld-Tipps
In vielen lokalen Restaurants, kleinen Shops oder Märkten wird nur Bargeld akzeptiert. Wenn Kartenzahlung möglich ist, dann oft erst ab einem Betrag von ca. 1.000 PHP oder mit einem Aufschlag von ca. 5 %.
Viele kleinere Lokale, Shops und Tuk-Tuk-Fahrer können diese 1000-Scheine jedoch nicht wechseln.
Unser Tipp: Auch wenn ihr kleinere Scheine habt, sagt ruhig, dass ihr keine habt, wenn ihr in Restaurants bezahlt. So geben sie euch Wechselgeld in kleineren Noten, welches ihr wiederum später für kleine Ausgaben (wie Tuk-Tuk, Strassenstände, Getränke usw.) gut brauchen könnt.
So habt immer etwas passendes Bargeld dabei.Hier könnt Ihr sehen welche Kreditkarten wir nutzen:
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Reiseart
Wir sind als Backpacker unterwegs und versuchen daher, immer die günstigste und gleichzeitig praktischste Option zu wählen. Da die Philippinen aus über 7.600 Inseln bestehen, kann man jedoch nicht immer auf eine Fähre zurückgreifen.
Um nach Siargao zu kommen, haben wir zum Beispiel das Flugzeug genommen. Für kürzere Distanzen – wie etwa Cebu → Bohol oder Bohol → Siquijor, sind wir hingegen mit der Fähre gereist. Diese Verbindungen sind gut organisiert, zuverlässig und meist auch deutlich günstiger als Flüge.
Unterkünfte
Unsere Unterkünfte haben wir über Booking.com gebucht, da wir am Genius-Programm teilnehmen und dadurch regelmässig Rabatte erhalten. Das hat sich wirklich gelohnt – besonders in touristischeren Regionen, wo die Preise je nach Saison stark schwanken können.
Beste Reisezeit
Auf den Philippinen gibt es grundsätzlich zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit (ungefähr von November bis Mai) und die Regenzeit (von Juni bis Oktober). In der Trockenzeit ist das Wetter meist sonnig und stabil – ideal für Strandtage, Inselhopping und Tauchgänge. Während der Regenzeit kann es hingegen häufiger zu heftigen Schauern oder sogar Taifunen kommen, besonders im Norden des Landes.
Wir waren während der Nebensaison unterwegs, da wir viel Zeit hatten und flexibel reisen konnten. Der grosse Vorteil: weniger Touristen, günstigere Unterkünfte und eine insgesamt entspanntere Atmosphäre.
Natürlich ist das Risiko für Regen in dieser Zeit etwas höher – aber wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter: Während unseres gesamten Aufenthalts hat es nur an drei Tagen geregnet, und davon nur an einem Tag fast durchgehend.
Allerdings waren wir im Süden der Philippinen unterwegs – zur selben Zeit wütete im Norden ein Taifun. Das zeigt, dass das Wetter auf den Philippinen nicht zu unterschätzen ist und je nach Region stark variieren kann.
Unser Fazit: Wer genug Zeit und Flexibilität hat, kann die Nebensaison wunderbar geniessen. Bei kürzeren Reisen (z. B. nur zwei Wochen) würden wir jedoch eher zur Trockenzeit raten, um auf der sicheren Seite zu sein.
Unsere Route
Unsere Reise durch die Philippinen sah wie folgt aus:
- 1 Nacht – Manila
- 2 Wochen – Siargao
- 1 Nacht – Cebu
- 5 Nächte – Bohol
- 5 Nächte – Siquijor
- 1 Nacht – Cebu
Budget & Kosten für 29 Tage Philippinen
Während unserer 29-tägigen Reise vom 1. bis 29. September haben wir insgesamt 2.802,60 CHF für zwei Personen ausgegeben, also rund 1.401,30 CHF pro Person. Das entspricht einem Durchschnitt von 93,42 CHF pro Tag für zwei Personen bzw. 46,71 CHF pro Person pro Tag – ein fairer Richtwert für eine Backpacker-Reise mit komfortablen Unterkünften und einigen Aktivitäten.
Hier eine detaillierte Übersicht unserer Ausgaben:

- Unterkunft: 1.180,06 CHF
- Restaurants & Essen: 792,67 CHF
- Transport (Fähren, TukTuk, Grab): 348,48 CHF
- Inlandsflüge (MNL → IAO + IAO → CEB): 392,00 CHF
- Aktivitäten & Ausflüge: 346,65 CHF
- Diverses (Einkäufe, Wäsche, SIM-Karten etc.): 134,73 CHF
Tipp:
Die Kosten können natürlich je nach Reisestil stark variieren. Wer zum Beispiel häufiger lokal isst, günstigere Unterkünfte wählt oder weniger Ausflüge bucht, kommt mit einem kleineren Budget aus. Für zwei Personen, die sowohl die Highlights sehen als auch ein bisschen Komfort geniessen möchten, ist dies ein realistischer Richtwert.
An- & Abreise
Sowohl Manila als auch Cebu verfügen über internationale Flughäfen, die von vielen grossen Fluggesellschaften angeflogen werden. Das macht die Reiseplanung sehr flexibel – man kann beispielsweise in Manila ankommen und von Cebu wieder abfliegen (oder umgekehrt).
Ein wichtiger Tipp:
Wenn eure Tickets nicht als durchgehende Verbindung buchbar sind – zum Beispiel, wenn ihr zuerst mit der Fähre von Siquijor nach Cebu fahrt und anschliessend einen Flug oder eine weitere Fähre nehmen wollt – plant unbedingt eine zusätzliche Nacht als Puffer ein. Fähren können wetterbedingt verspätet sein oder ausfallen, und so vermeidet ihr unnötigen Stress vor dem Weiter- oder Heimflug.
Siargao Tipps – Unsere 2 Wochen im Surferparadies der Philippinen
Cloud 9
Cloud 9 ist der bekannteste Surfspot auf Siargao und ein Muss für alle Wellenreiter. Wir haben hier unsere erste Surflektion genommen und konnten dank unseres Surflehrers bereits auf den Wellen reiten. Die Surflektion dauerte 60 Minuten und kostete pro Person 600 PHP, dazu kommt der Eintritt zum Spot von 100 PHP pro Person.
Auch wenn man nicht surft, lohnt sich ein Besuch: Vom Steg hat man einen grossartigen Blick auf die Wellen und die Umgebung, und die Atmosphäre ist entspannt und voller Surf-Vibes. Vor Ort gibt es ausserdem einige Lokale, wo man eine Pause einlegen kann.
Wer die Eintrittsgebühr umgehen möchte, kann alternativ die benachbarten, kostenlosen Strände nutzen – diese sind ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden.
Three-Island Hopping – Daku, Naked & Guyam Island
Ein absolutes Highlight auf Siargao ist die Three-Island Hopping-Tour, bei der ihr die Inseln Daku, Naked und Guyam besucht. Wir haben den Ganztagesausflug gemacht, der auch ein Mittagessen auf Daku Island inkludiert.
Guyam Island: Klein, idyllisch und von türkisem Wasser umgeben. Ideal zum Schnorcheln oder einfach die Ruhe geniessen. Hier gibt es auch ein kleines Restaurant/Bar, falls ihr noch einen Snack benötigt.
Naked Island: Eine kleine, sandige Insel ohne Vegetation, die aussieht wie ein Postkartenmotiv. Perfekt für kurze Spaziergänge, Fotos, entspanntes Sonnenbaden oder Muscheln sammeln.
Daku Island: Die grösste der drei Inseln, mit weissen Sandstränden und vielen Palmen. Der letzte Stopp der Tour. Ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden oder Beachvolleyball. Auf Daku gibt es kleine Bars und Restaurants – hier haben wir auch unser Mittagessen eingenommen.
Der Ausflug selbst ist sehr entspannt: Boote fahren regelmässig, die Guides bringen euch von Insel zu Insel, und ihr könnt überall schwimmen oder die Strände erkunden. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter, sodass ihr viele verschiedene Landschaften an einem Tag erleben könnt.
Die Tour hat uns 1.500 PHP pro Person gekostet und kann überall in General Luna gebucht werden. Wir haben sie direkt über unser Hotel organisiert, aber ihr könnt auch bei eurer Unterkunft nachfragen – oft helfen sie euch gern bei der Buchung.
Secret Beach

Der Secret Beach liegt etwas abgelegener und wir hatten ihn fast für uns alleine. Feiner Sand, türkisblaues Wasser und eine ruhige Atmosphäre machen ihn ideal zum Entspannen, Schwimmen oder Picknicken. Wer etwas Ruhe abseits der größeren Touristenströme sucht, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Es wird keine Eintrittsgebühr verlangt, lediglich eine kleine Parkgebühr von ca. 30 PHP. Da es am Secret Beach keine Restaurants gibt, solltet ihr ausreichend Wasser und eventuell einen kleinen Snack mitbringen. Der Strand liegt in einer kleinen Bucht, in der man Kanus oder Stand-Up-Paddleboards mieten und entspannt in die Mangroven fahren kann – sehr idyllisch!
Ein Hinweis noch: Wir haben beobachtet, dass Drohnen die Besucher verfolgen, um Fotos oder Videos zu machen. Am Ende möchten die Betreiber diese gegen Bezahlung (ca. 500–800 PHP) verkaufen.
Pacifico Beach

Pacifico Beach ist ein weiterer Surfspot auf Siargao, der deutlich ruhiger als Cloud 9 ist. Auch hier wird eine Eintrittsgebühr verlangt, allerdings lohnt sich der Besuch besonders für Surf-Anfänger oder alle, die dem Trubel entgehen möchten.
Die Wellen sind weniger stark frequentiert, wodurch man ungestört üben kann. Abseits vom Surfen lädt der Strand mit seinem feinen Sand, klaren Wasser und der entspannten Atmosphäre auch einfach zum Sonnenbaden und Entspannen ein.
Vor Ort gibt es ein paar Lokale, in denen man Snacks oder Getränke bekommt. Für diejenigen, die lieber ihre Ruhe haben, gibt es entlang des Strandes auch kleinere, kaum besuchte Abschnitte, die ideal zum Relaxen abseits der Masse sind.
Tipp: Wer surfen möchte, kann vor Ort meist Bretter mieten oder Surflektionen buchen. Für Anfänger lohnt es sich, früh zu kommen, um die besten Bedingungen zu erwischen und weniger Menschen am Strand zu haben.
Alegria Beach

Im Norden von Siargao gelegen, ist Alegria Beach noch deutlich weniger besucht als die bekannteren Spots wie Cloud 9 oder Pacifico. Kristallklares Wasser, feiner Sand und absolute Ruhe zeichnen diesen Strand aus – perfekt für einen entspannten Tag abseits der Touristenpfade.
Der Strand eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Sonnenbaden oder einfach die Natur genießen. Durch die geringe Frequentierung könnt ihr den Strand oft fast für euch alleine erleben und die idyllische Umgebung in vollen Zügen genießen.
Tipp: Bringt ausreichend Sonnencreme, Wasser und ggf. Snacks mit, da es hier nur wenige Lokale gibt. Wer früh kommt, sichert sich die besten Plätze und die Ruhe der unberührten Natur.
Coconut View Point

Von diesem Aussichtspunkt habt ihr einen fantastischen Blick über Palmen, Strände und das Meer – ein echter Postkartenmoment. Ideal für Fotos, einen Sonnenuntergang oder einfach zum Verweilen. Der kurze Aufstieg lohnt sich, denn der Panoramablick zeigt die Insel von ihrer schönsten Seite und ist ein Muss für jeden Siargao-Besucher.
Maasin River Bridge
Nur eine kurze Fahrt vom Coconut View Point entfernt liegt die Maasin River Bridge, ein idyllischer Ort für einen Spaziergang oder eine kleine Pause. Besonders fotogen ist die Brücke, die über den ruhigen Fluss führt, umgeben von üppiger Vegetation.
Hier könnt ihr die friedliche Atmosphäre Siargaos abseits der Strände geniessen und die natürliche Schönheit der Insel auf euch wirken lassen – perfekt als entspannter Zwischenstopp auf dem Weg zu den anderen Spots.
Magpupungko Rockpools & Siargao Wake Park
(Keine Bilder vorhanden – wir haben beide Spots nicht selbst besucht)
Wir haben die Magpupungko Rockpools und den Wake Park auf Siargao selbst nicht besucht, aber beide wurden uns von anderen Reisenden mehrfach empfohlen und sollen definitiv einen Besuch wert sein.
Magpupungko Rockpools: Natürliche Felsenpools, die bei Ebbe entstehen, mit kristallklarem Wasser – perfekt zum Schwimmen, Planschen oder für schöne Fotos. Besucher sollten die Gezeiten beachten und idealerweise Wasserschuhe tragen.
Wake Park: Ein kleiner Wakeboarding-Park, der Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene anbietet. Für Abenteuerlustige ist dies eine tolle Möglichkeit, den Sport in einer idyllischen Umgebung auszuprobieren. Auch als Zuschauer lohnt sich ein Besuch, um die Atmosphäre zu geniessen.
Unterkunft
Wir haben auf Siargao im Camonolo Homestay übernachtet, das zentral in General Luna liegt. Viele Restaurants und Shops sind bequem zu Fuß erreichbar. Die Anlage selbst hat uns sehr gefallen – sauber, gemütlich und gut ausgestattet – und der Host war aufmerksam und hilfsbereit, hat uns mit Tipps zur Insel und Aktivitäten unterstützt.
- Link Booking https://www.booking.com/Share-2gvwPZD
Essen & Restaurants
In General Luna gibt es eine tolle Auswahl an Cafés, Restaurants und Streetfood, die wir während unseres Aufenthalts ausprobiert haben:
- La Mesa Thai – eher im oberen Preisniveau, aber sehr zu empfehlen.
- Kurvada – Buffet-Stil: man bezahlt, was man ausgewählt hat. Die Portionen sind eher groß und sehr lecker.
- Coco Frio – kleines Lokal, ideal für Kaffee, frische Kokosnüsse oder Kokosnuss-Eis.
- Brunch Spot – super Frühstück, sehr freundliches Personal.
- Sana Bowl – gesunde Bowls oder Avocado-Lachs-Brote. TIPP: Proteinshakes und Bowls sind hier ebenfalls erhältlich.
- Backside Burger – kleineres Lokal, aber sehr leckere Burger.
- The Hub by Lokal – feines lokales Essen, auch hier sehr freundlich.
- Cumin – indische Küche.
Ein besonderes Highlight: Pan de Coco von einer älteren Frau bei der Kirche. Sie verkauft jeden Tag frische Brötchen für nur 5 PHP pro Stück. Sehr empfehlenswert! Ihr erkennt sie an dem bunten Sonnenschirm, unter dem sie sitzt.
Bohol & Panglao – Sehenswürdigkeiten, Highlights und ehrliche Tipps
Wir haben insgesamt 5 Nächte auf Bohol, genauer gesagt auf Panglao, verbracht. Rückblickend würden wir jedoch 2–3 Nächte empfehlen, da die meisten Highlights gut an ein bis zwei Tagen zu erreichen sind.
Aktivitäten & Ausflüge
Bohol bietet eine spannende Mischung aus Natur, Kultur und Meer – perfekt, um die Insel auf eigene Faust oder mit geführten Touren zu erkunden.
Chocolate Hills

Ein absolutes Must-See auf Bohol! Die einzigartigen, kuppelförmigen Hügel sind eines der bekanntesten Naturwunder der Philippinen. Vom Aussichtspunkt aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft – besonders schön bei Sonnenauf- oder -untergang.
Tarsier Sanctuary
Ein Besuch im Tarsier Sanctuary ist ein Highlight für Tierliebhaber. Die winzigen Koboldmakis sind nur etwa handgross und leben geschützt in einem natürlichen Reservat. Bitte achtet darauf, leise zu sein und nicht mit Blitz zu fotografieren, um die Tiere nicht zu stressen.
Loboc River Cruise

Die Flussfahrt auf dem Loboc River war Teil unseres Tagesausflugs und musste separat bezahlt werden (900 PHP pro Person / ca. 13 CHF). Die Aussicht entlang des Flusses war sehr schön – das Buffet und die laute Musik haben uns jedoch weniger überzeugt. Der Stopp bei einem nachgestellten „Dorf“ der Ureinwohner wirkte für uns künstlich und touristisch, weshalb wir diese Aktivität nicht unbedingt empfehlen würden.
Balicasag Island – Schnorchel-Ausflug

Ein echtes Highlight war unser Schnorchel-Ausflug zur Insel Balicasag. Das Wasser ist kristallklar, und mit etwas Glück kann man Schildkröten und bunte Fische sehen. Die Tour war gut organisiert und lässt sich wunderbar als Halbtagesausflug einplanen.
Beide Touren haben wir über Panglao Island Tour gebucht – ein Anbieter, den wir sehr empfehlen können.
Strände auf Panglao
Ehrlicherweise waren wir von den Stränden auf Panglao etwas enttäuscht.
Der bekannte Alona Beach hat nur noch einen kleinen, schmalen Strandabschnitt, da fast der gesamte Bereich mit Shops, Bars und Angeboten zugebaut ist. Man kann kaum zwei Meter laufen, ohne angesprochen zu werden, und entspanntes Liegen ist dort kaum möglich. Zudem lag in der Luft ein unangenehmer Geruch, was den Aufenthalt nicht gerade angenehmer machte.
Etwas besser gefiel uns der Dumaluan Beach, wo das Wasser klar und der Strand an sich schön ist. Leider wurde dort jedoch auch etwas Müll angespült, und während unseres Besuchs fand gerade eine grosse Party statt – wodurch es auch hier schwer war, einen ruhigen Platz zu finden.
Unterkunft
Wir haben in der Quest Villa übernachtet und können sie absolut weiterempfehlen. Die Anlage ist gepflegt, ruhig gelegen und ideal, um nach einem Tag voller Erkundungen zu entspannen. Besonders gefallen hat uns die freundliche Atmosphäre und das hilfsbereite Personal, das uns mit Tipps zu Touren und Restaurants unterstützt hat.
- Link Booking https://www.booking.com/Share-mEEKiEg
Essen & Restaurants
Panglao bietet eine gute Auswahl an Restaurants und Cafés – von lokalen Spezialitäten bis hin zu internationaler Küche:
- Wonderland Sa Yaw Thai Food – authentisches Thai-Essen zu fairen Preisen.
- Shaka – perfekte Adresse für Smoothie Bowls und gesunde Frühstücksoptionen.
- Overgrown Café & Bar – gemütliches Ambiente, ideal für eine Kaffeepause oder entspanntes Frühstück.
- Mr. and Mrs. Thai – ebenfalls sehr gutes Thai-Food, freundlich und schnell mit Livemusik.
- Mahalo – schöne Location, leckeres Essen und entspannte Atmosphäre.
Tipp: Viele Lokale auf Panglao liegen rund um Alona Beach, sodass ihr bequem mehrere Restaurants zu Fuss ausprobieren könnt.
Siquijor – Die magische Insel der Wasserfälle, Sonnenuntergänge & Tauchspots
Siquijor wird oft als „Insel der Magie“ bezeichnet – und tatsächlich hat sie etwas ganz Besonderes. Ruhiger, kleiner und ursprünglicher als viele andere philippinische Inseln, eignet sie sich perfekt, um ein paar entspannte Tage abseits des Trubels zu verbringen. Wir haben insgesamt 5 Nächte auf Siquijor verbracht und können die Insel jedem empfehlen, der Natur, freundliche Locals und eine entspannte Atmosphäre sucht.
Aktivitäten & Ausflüge
Cambugahay Falls

Die Cambugahay Falls sind einer der bekanntesten Spots auf Siquijor – und das völlig zu Recht! Türkisblaues Wasser, mehrere natürliche Becken und die Möglichkeit, mit einer Liane ins Wasser zu schwingen, machen diesen Ort zu einem echten Highlight. Besonders schön ist es am Vormittag, bevor die meisten Touren ankommen. Der Eintritt ist günstig, und es gibt Parkmöglichkeiten direkt in der Nähe.
Old Balete Tree
Der über 400 Jahre alte Balete Tree gilt als mystisch und ist umgeben von einer natürlichen Quelle, in der sich Fische tummeln. Besucher können dort ihre Füsse ins Wasser halten und ein natürliches „Fish Spa“ erleben – ein witziges und etwas kitzliges Erlebnis. Rund um den Baum gibt es kleine Shops, in denen man Souvenirs oder Kokosnussprodukte kaufen kann.
Caticugan Marine Sanctuary

Ein echter Geheimtipp für alle, die gerne schnorcheln oder tauchen! Das Caticugan Marine Sanctuary liegt an der Südküste der Insel und bietet ein beeindruckendes Korallenriff mit vielen bunten Fischen. Das Wasser ist klar, der Zugang einfach, und schon wenige Meter vom Ufer entfernt kann man wunderschöne Unterwasserwelten entdecken. Perfekt für alle, die ohne grossen Aufwand einen Blick in die bunte Unterwasserwelt werfen möchten.
Bucafe – Sunset Spot

Einer der schönsten Orte, um den Tag ausklingen zu lassen. Das Bucafe bietet eine tolle Aussicht über das Meer und eignet sich perfekt, um bei einem kalten Getränk den Sonnenuntergang zu geniessen. Eine sehr entspannte Atmosphäre – und nicht überlaufen!
Hiwaga Wellness Spa

Wer sich nach einem Tag voller Erkundungen etwas Entspannung gönnen möchte, ist im Hiwaga Wellness Spa genau richtig. Wir haben hier sehr gute Massagen zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen. Die Massagequalität war hervorragend, das Ambiente ruhig und angenehm – perfekt, um die Seele baumeln zu lassen und neue Energie zu tanken.
Unterkunft
Wir haben im Apo Dive Resort übernachtet, das sich hervorragend für Taucher oder alle eignet, die ihren Open Water Diver Kurs machen möchten. Die Lage ist ruhig, direkt am Meer, und das Personal ist äusserst freundlich und hilfsbereit. Besonders praktisch: Man kann direkt vom Resort aus ins Wasser oder an geführten Tauchgängen teilnehmen – ideal für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermassen.
- Link Booking https://www.booking.com/Share-6PpxMU
Essen & Restaurants
Auch kulinarisch hat Siquijor einiges zu bieten – von lokalen Klassikern bis zu gemütlichen Cafés:
- Ohlala Siquijor – sehr lecker und preiswert, eines unserer Favoriten!
- Enchanted Cafe – gemütliche Atmosphäre, gute Auswahl an lokalen und internationalen Gerichten.
- Fig Cafe – ideal für Frühstück oder eine kleine Pause am Nachmittag.
- Mr. Sumo – japanisch inspiriertes Streetfood, super Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Dolce Amore – für alle, die Lust auf Pizza oder Pasta haben. Das Lokal wird von einem älteren italienischen Ehepaar geführt, und die Gerichte schmecken, als wäre man direkt in Italien.
Fazit – Unsere 29 Tage auf den Philippinen
Unsere Reise auf den Philippinen war ein unvergessliches Abenteuer voller atemberaubender Natur, freundlicher Menschen und unzähliger Erlebnisse. Von den Surfvibes auf Siargao, über die Chocolate Hills und Tarsier-Sanctuary auf Bohol, bis hin zu den magischen Wasserfällen und entspannten Stränden auf Siquijor – jede Insel hat ihren ganz eigenen Charakter und besondere Highlights.