Unsere Zeit auf Langkawi war geprägt von einem Wechselspiel aus Sonne und Regen – und genau das verlieh den Tagen ihren ganz eigenen Rhythmus. Mal strahlte der Himmel in sattem Blau, dann zogen plötzlich dunkle Wolken auf und ein warmer Tropenregen legte sich über die Insel. Anstatt uns zu stören, passte sich unser Alltag ganz natürlich daran an.
Wir schlenderten durch die unzähligen Duty-Free-Läden, stöberten ohne Eile und liessen uns einfach treiben. Viel Zeit verbrachten wir auch mit Lesen – mal draussen am Strand, mal geschützt unter einem Dach, während der Regen auf die Palmen prasselte. Vor uns rollten immer wieder zwei bis drei Meter hohe Wellen an die Küste und wir konnten ihnen minutenlang zusehen, wie sie kraftvoll brachen und wieder im Meer verschwanden.
Besonders genossen haben wir, dass wir unser Frühstück selbst zubereiten konnten. Einmal gross einkaufen, und schon gehörten einfache, aber perfekte Morgenrituale zu unserem Alltag: Toast, frisches Gemüse und Eier – ganz entspannt und ohne Zeitdruck. Diese kleinen, alltäglichen Momente machten Langkawi für uns besonders gemütlich und vertraut.
Am letzten Tag zeigte sich die Insel dann noch einmal von ihrer allerschönsten Seite. Die Sonne kam heraus, das Meer glitzerte und der Himmel färbte sich am Abend langsam goldfarben. Wir liessen uns ein letztes Mal von den Wellen treiben, spazierten barfuss am Strand entlang und genossen einen magischen Sonnenuntergang, der den Abschied perfekt machte
Langkawi war kein Ort der grossen Highlights – sondern einer der leisen Momente. Regen, Ruhe, Wellenrauschen und ein bisschen Sonne. Manchmal ist genau das alles, was man braucht. 🌿🌅