Versicherung und Finanzen auf Weltreise - unsere Lösungen
Wer eine Weltreise plant, denkt meist an Länder, Routen und Abenteuer – aber selten an Versicherungen oder Finanzen. Dabei können Heilungskosten im Ausland schnell mehrere zehntausend Franken betragen. Ohne passenden Versicherungsschutz kann ein Unfall oder eine Krankheit nicht nur die Reise, sondern auch das Konto ruinieren.
Uns war deshalb von Anfang an klar: Wir wollen zwar frei und spontan reisen – aber mit einem soliden Sicherheitsnetz im Hintergrund. In diesem Beitrag teilen wir unsere persönlichen Entscheidungen zu Versicherungen, Handy-Abo und Finanzen auf Weltreise.
Unsere Versicherungen auf Weltreise
1. Krankenkasse – Schweizer Lösung mit Auslanddeckung
Da wir uns nicht in der Schweiz abgemeldet haben, behalten wir unsere reguläre Grund- und Zusatzversicherung bei. In der Zusatzversicherung haben wir zusätzlich die Heilungskosten im Ausland eingeschlossen.
Das bedeutet: Im Notfall übernimmt unsere Versicherung sämtliche Behandlungskosten im Ausland – nicht nur die ortsüblichen Tarife. Das gibt uns ein ruhiges Gewissen, vor allem in Ländern mit hohen Gesundheitskosten (z. B. USA, Australien oder Japan).
Eine internationale Reiseversicherung wäre eine Alternative, aber für uns war die Schweizer Lösung einfacher und lückenlos.
2. Privathaftpflichtversicherung – Schutz bei Missgeschicken
Auch auf Reisen kann schnell etwas passieren: Man beschädigt etwas in der Unterkunft oder verursacht einen Schaden bei anderen Personen. Genau dafür haben wir unsere Privathaftpflichtversicherung beibehalten.
In der Schweiz ist diese oft mit der Hausratversicherung kombiniert. Sie deckt Schäden ab, die man unabsichtlich Dritten zufügt – egal ob zuhause oder auf Reisen.
3. Rechtsschutzversicherung – falls es doch einmal Streit gibt
Wir hoffen natürlich, sie nie zu brauchen – aber im Ausland kann es zu rechtlichen Konflikten kommen: Streit mit dem Hotelbesitzer, Probleme mit einer Airline oder ungerechtfertigte Gebühren.
Unsere Rechtsschutzversicherung bietet hier Sicherheit. Sie übernimmt im Ernstfall die Anwalts- und Verfahrenskosten und verschafft uns Zugang zu rechtlicher Unterstützung – auch über die Landesgrenzen hinaus.
4. REGA-Mitgliedschaft – Rückhalt im Notfall
Als sinnvolle Ergänzung haben wir uns zudem für eine REGA-Mitgliedschaft entschieden. Zwar handelt es sich dabei nicht um eine klassische Versicherung, doch im Ernstfall – etwa bei einem medizinischen Notfall oder Rücktransport in die Schweiz – kann die REGA entscheidend helfen.
Für uns ist das eine Investition in zusätzliche Sicherheit, die im Zweifel den Unterschied machen kann.
Viele Fragen sich jetzt bestimmt „Warum keine Reiseversicherung“? Die Frage ist durchaus berechtigt. Wir haben uns gegen eine Reiseversicherung entschieden, da viele der vorhandenen Leistungen einer Reiseversicherung in ähnlicher Form bereits in anderen Versicherungen oder Mitgliedschaften integriert sind. Beispielsweise sind Annullierungskosten über die Kreditkarte gedeckt. Daher haben wir uns bewusst gegen eine Reiseversicherung entschieden.
Handy & Internet auf Weltreise
Wir wollen unsere monatlichen Fixkosten während der Reise so tief wie möglich halten, also haben wir uns gegen ein klassisches Handy-Abo entschieden. Stattdessen nutzen wir ein Prepaid-Angebot – so bezahlen wir nur, wenn wir wirklich etwas brauchen.
Für mobiles Internet unterwegs setzen wir auf die App Saily, über die wir Datenvolumen im jeweiligen Land kaufen können. Das ist unkompliziert, funktioniert zuverlässig und erspart uns das ständige Wechseln von SIM-Karten.
Tipp: Mit Saily kannst du bereits vor der Ankunft im neuen Land Daten kaufen und bist direkt nach der Landung online.
Verwende den Code „THIERR0044 oder „LARATE6267“und erhalte $5 Rabatt auf das erste Packet.
Finanzen auf Weltreise – unsere Kartenstrategie
Bei Geld und Karten wollten wir vor allem eins: Sicherheit und Flexibilität. Deshalb reisen wir mit zwei Debitkartenund zwei Kreditkarten.
Unsere Debitkarten stammen von Neon und Revolut – zwei Anbieter, die sich hervorragend für Reisen eignen. Sie bieten faire Wechselkurse, sind einfach zu bedienen und eignen sich perfekt für Zahlungen vor Ort oder Bargeldbezüge.
Wir haben bewusst darauf geachtet, dass eine Karte Visa und die andere Mastercard ist – so sind wir unabhängig, falls eine verloren geht oder in einem Land nicht akzeptiert wird.
Die Kreditkarten nutzen wir vor allem für Onlinebuchungen, Kautionen und grössere Zahlungen, etwa bei Mietwagen oder Hotels.
Reisetipp: Achte darauf, dass du immer mindestens zwei verschiedene Kartentypen mitführst. Im Ausland kann es vorkommen, dass eine Marke nicht akzeptiert wird oder ein Anbieter technische Probleme hat.
Unser Fazit
Auch wenn man auf Weltreise minimalistisch lebt, sollte man bei Versicherungen und Finanzen nicht sparen. Ein guter Schutz gibt Sicherheit – und die Freiheit, das Abenteuer wirklich zu geniessen.